Ein etwas anderer Sonntag

Guten Morgen Freunde!

Sorry, dass ich mich im Moment so selten melde. Es gibt zurzeit nicht wirklich viel neues was ich berichten kann.

Nächste Woche wird das aber ganz bestimmt anders! 🙂

Denn ab morgen habe ich (leider nur) eine Woche Praktikum in der Abteilung für Radiologie in unserem städtischen Krankenhaus. 🙂

Ich freue mich schon riesig, wieder neue Erfahrungen sammeln zu können! 🙂

Das wird bestimmt wieder eine ganz ereignisreiche Zeit, wie letztes Jahr auch! 🙂

Ich werde euch natürlich jeden Tag, im Rahmen des Erlaubten, auf dem Laufenden halten. 🙂

Habt einen schönen Sonntag! 🙂

Advertisements

„Huhu ich lebe noch!“

Hallo Leute!

Es tut mir leid, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe aber ich hatte echt viel zu tun für die Schule. 🙂

Jetzt habe ich allerdings wieder ein bisschen mehr Zeit für euch. 🙂

Mit dem Korsett läuft alles supi! 🙂 Letzte Woche war es nochmal zur Nachbesserung aber jetzt ist alles in Ordnung! 😉

Morgen geht es erstmal zur Hüft-Kontrolle ins Krankenhaus. 🙂

Ich weiß es klingt bescheuert. Das habe ich in den letzten Tagen auch schon öfter gehört aber ich freue mich riesig meine Ärztin nach 7 Monaten mal wiederzusehen! 🙂

Ich werde euch dann spätestens übermorgen berichten, wie es war. 🙂

Jetzt wünsche ich euch aber erstmal einen schönen und gemütlichen Abend! 🙂 ❤

Eure Anna

Kleines Kunstwerk oder hässliches Überbleibsel?

Guten Morgen ihr Lieben!

Narben. Für einen Menschen mit Handicap gehört das dazu, wie Tattoos für „normale“ Menschen. 🙂  Jeder mit einer körperlichen Einschränkung wurde sicherlich schon mal operiert.

Der Unterschied besteht nur darin, wie jeder Einzelne mit den Überbleibseln  von so einer OP umgeht, den Narben!

Manche hassen sie, einige schämen sich sogar dafür und meiden teilweise sogar Schwimmbadbesuche, weil sie ihre Narben einfach nicht zeigen wollen. Und dann gibt es noch die, die ihre Narben lieben.

Zu letzteren gehöre ich. 😀

Ich habe schon viele Operationen hinter mir.

Die erste mit ca. 7 Jahren, die zweite ungefähr ein Jahr später, die dritte 2009, die vierte 2014 und die fünfte erst im vergangenen Jahr.

Dementsprechend viele Narben befinden sich auch auf meinem Körper. Und im Mai diesen Jahres wird auch noch eine weitere dazukommen.

Aber ich sehe sie nicht als verheilte Wunden, von denen mittlerweile einfach nur ein weißer Streifen übrig geblieben ist. 🙂 Sondern vielmehr als echte, kleine Kunstwerke. 🙂

Schließlich sind es die Unterschriften meiner Lieblings-Orthopädin! 🙂 Ich weiß, viele von euch werden sich jetzt wahrscheinlich fragen: „Ist die denn eigentlich noch ganz dicht?“ Ich kann euch versichern, das bin ich definitiv!

Jede meiner Narben erzählt aber auch ihre ganz besondere, eigene Geschichte. Jedes Mal, wenn ich sie sehe, habe ich die genauen Bilder von der jeweiligen Situation, in der sie entstanden sind, in meinem Kopf. 🙂 

Außerdem finde ich, dass sie verdeutlichen, was ich schon alles geschafft habe. 🙂

Das macht mich immer wieder aufs Neue unglaublich glücklich und total stolz auf mich selbst! 🙂

image
Meine Narbe von der Hüft-OP letztes Jahr. Damals noch etwas blau. 🙂

„Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei!“

Guten Morgen Leute!

Heute ist wieder ein ganz normaler Sonntag. Hausaufgaben machen, für die Schule lernen und Ranzen packen stehen heute auf meinem Tagesplan. Die Ferien sind vorbei und morgen geht es wieder in die Schule… Gesund bin ich übrigens auch wieder. 🙂 Also steht dem Ganzen nichts mehr im Wege. 🙂

Allerdings könnte ich noch ein bisschen Zeit zum Ausruhen gebrauchen, denn  die vergangene Woche war ganz schön anstrengend. Mittwoch habe ich neue Orthesen für die Beine bekommen und am Freitag ja mein neues Korsett. Diese zwei Hilfsmittel waren mit langen Fahrwegen verbunden. Ungefähr 1200 Kilometer haben wir hierfür insgesamt zurückgelegt.

Aber naja was soll’s irgendwann hat alles mal ein Ende! Morgen geht es dann zum ersten Mal mit dem neuen Korsett in die Schule. Mal gucken, wie das so klappt. 🙂

Ihr dürft gespannt sein! Ich werde auf jeden Fall berichten! 🙂

Ich wünsche Euch nun einen ruhigen Sonntag! 🙂 Für alle ebenfalls schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen, deren Ferien am Montag ebenfalls zu Ende sind, einen guten Start ins 2. Halbjahr! 🙂

Wirbelsäule gepimt

Guten Morgen Freunde!

Gestern habe ich mein neues Korsett bekommen. 🙂
Endlich bin ich vollkommen gerade und muss mich nicht mehr ständig selbst aufrichten! Trotzdem bin ich noch beweglich und kann meinem normalen Alltag nachgehen oder besser gesagt nachrollen. 😀 Ganz anders als bei meinem letzten Korsett!

Da ging ja wirklich gar nichts mehr… Schreiben in der Schule war unmöglich, vorbeugen konnte ich mich nicht und mein Rollstuhl alleine antreiben war auch undenkbar! Alles das geht jetzt wieder und trotzdem hat es den gewünschten Korrektur-Effekt! 🙂

1000 Dank für die sehr gute und schnelle Arbeit, die das Team von „Scoliocare Orthomed“ da geleistet hat!!! 🙂 😀

Mein Wort zum Samstag:

Sucht ihr einen guten Korsettbauer, vertraut am Besten auf Herrn Stauer!

image

kleine Planänderung

Guten Morgen meine Lieben!

Am Dienstag habe ich nochmal in der Klinik angerufen und den OP Termin für meine Wirbelsäulenaufrichtung und
-versteifung um eine Woche vorverlegen lassen. Bedeutet: Die OP findet jetzt nicht erst am 10. Mai, sondern schon am 3. Mai statt.

Mannomann! Ich bin ja schon ganz schön aufgeregt! Es ist zwar noch über 3 Monate bis zur OP, aber trotzdem habe ich irgendwie das Gefühl, als liefe mir die Zeit davon. Jeder Tag rast nur so an mir vorbei und eigentlich frage ich mich so gut wie täglich aufs Neue:
„Inwiefern bringt das ganze überhaupt was? Wird danach wirklich alles besser oder macht es das Ganze nur noch schlimmer?“ Vor allem aber habe ich noch nicht mal so große Angst vor der OP an sich, sondern vielmehr vor der Zeit danach. Wie wird es mit den Stäben im Rücken? Merke ich davon etwas? Inwiefern werde ich mich dann noch bewegen können? Und vor allem, wie lange wird es dauern, bis ich wieder schmerzfrei leben kann? Werde ich die Fähigkeit des Laufens nach der Operation behalten?

Alles das sind Fragen, welche mir in diesen Tagen immer häufiger durch den Kopf gehen.

Aber natürlich freut sich auch ein Teil von mir auf die OP! 🙂 Endlich kein Korsett mehr, in dem im Sommer jedes Mal ein Wasserfall entsteht.

Aber vor allem die Aussicht, keine Rückenschmerzen mehr zu haben, wenn ich dann doch mal längere Zeit ohne Korsett sitze. Das ist im Moment ja eigentlichso gut wie unmöglich!

Das alles sind Aspekte, welche mich motivieren diesen Schritt zu gehen. 🙂

Am Freitag bekomme ich jetzt erst nochmal ein neues Korsett, damit sich die Verkrümmung meiner Wirbelsäule in den verbleibenden Monaten bis zur OP nicht noch weiter verschlechtert. 🙂