Wenn die Wartezeit zur Qual wird…

Hallo Leute,

In 3 Wochen ist es endlich soweit. Der Tag der OP rückt immer näher. Und ich sage ganz bewusst endlich. Denn mittlerweile ist es nicht mehr schön. Nicht nur, dass ich immer heftigere Schmerzen habe, was dazu führt, dass ich jetzt sogar schon zu Schmerzmitteln greifen muss um die Schmerzen erträglich zu machen oder letzte Woche Montag in der Schule solche Kreislaufprobleme bekommen habe, dass ich dachte, ich kippe um.

Nein, das sind nicht die einzigen Probleme. Umso näher der Tag kommt, desto mehr zweifle ich auch daran, ob die OP wirklich die richtige Entscheidung ist…

Diese Zweifel wiederum führen in letzter Zeit immer wieder zum Streit und einer komischen Stimmung zwischen mir und meinen Eltern. Deswegen komme ich im Moment auch nicht mehr sehr gerne nach Hause.. 😦

So richtig glücklich bin ich eigentlich nur, wenn ich mit meinen Freunden in der Schule zusammen bin. Dann rückt das momentan sehr präsente Thema, OP zumindest für sechs bis sieben Stunden in den Hintergrund.

Doch ausgerechnet jetzt fällt bei uns in der Schule eine Stunde nach der Anderen aus… Naja, hoffen wir mal, dass die verbleibende Zeit schnell vorbeigeht. Nächte Woche Donnerstag habe ich auf jeden Fall schon mal meinen Termin zum MRT. Mal sehen, was dabei rauskommt. 🙂

 

Fühlt euch gedrückt! ❤

Anna

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Osterferien-Special Tag 1: Magyarországra megyünk!

Guten Morgen Freunde,
heute lest ihr den ersten Teil meines Urlaub-Specials.

Am Donnerstag, den 24.03. geht es los! Morgens um 5:45 Uhr treten wir die Fahrt nach Ungarn zu meiner Schwester an. Schon wochenlang habe ich mich auf diesen Tag gefreut. Demzufolge unruhig war auch meine Nacht. Aber das war gerade vollkommen irrelevant. Jetzt freute ich mich einfach nur noch auf den Moment, in dem ich meine Schwester endlich wieder in die Arme schließen konnte. 🙂  Schließlich hatte ich sie bei meiner Realschulabschlussfeier im Juli letzten Jahres das letzte Mal gesehen.

Dementsprechend groß war meine Freude, sie vor meiner großen OP nochmal zu sehen und die kommenden 6 Tage mit ihr verbringen zu können.

Nach einer 2 stündigen Autofahrt kommen wir in Dresden an und erreichen bald darauf auch die Deutsche Grenze. Der erste Teil der langen Autofahrt wäre damit also schonmal geschafft. 🙂 Nur noch einmal tanken und eine Vignette kaufen, dann konnte es auch schon weitergehen! 🙂

Doch jetzt kam die längste Strecke. Um 8:38 Uhr fuhren wir in Tschechien ein. Fünf Stunden Autofahrt durch die Tschechei lagen jetzt vor uns. Nach einer kurzen Mittagspause bei Mc Donalds ging es um 13:00 Uhr weiter in Richtung Ungarn. 🙂 Plötzlich kam uns ein über die Straße rollender Panzer entgegen. Etwas, das ich hier in Deutschland noch nie gesehen habe! Dann folgte der wohl unangenehmste Teil der Reise…

Kaum waren wir in Prag angekommen standen wir auch schon im Stau. Ganze anderthalb Stunden lang!!! 😦 Aber naja egal! Hauptsache ich komme zu meiner Schwester. Alles andere ist heute völlig unwichtig!

Schließlich erreichten wir nach einer kleinen Zeitverzögerung die Slowakei. Auch hier hieß es nochmal Vignette kaufen.
Jetzt nochmal anderthalb Stunden bis zur ungarischen Grenze.
Zumindest blieb uns hier der Stau erspart. Um kurz nach 3 Uhr nachmittags sichtete ich endlich das Schild „Magyarország“, welches mir signalisierte, dass Ungarn erreicht war!

Nach weiteren 90 Minuten kamen wir endlich nach 12 Stunden Autofahrt bei meiner Schwester in Budapest an, wo sie schon aufgeregt vor ihrem Haus auf unser Ankommen wartete.

Wir fiehlen uns erleichtert und überglücklich in die Arme und freuten uns auf wunderschöne 6 gemeinsame Tage! 🙂

Fortsetzung folgt…

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