It’s the final Countdown!

Hey Leute! 

Bald ist es soweit!😁 Ich 5 Tagen fahre ich nun endlich in meine Wunschrehaeinrichtung nach Gailingen in die Nähe des Bodensees, ins Hegau-Jugendwerk!☺️😊

Morgen ist mein letzter Schultag in diesem Schuljahr!🎉🎉🎉🎉😊👍🏻

Ich bin so dermaßen aufgeregt auch, wenn sich im Moment alles noch seeeeeeehr weit weg anfühlt… 😊😂

Während der gesamten Zeit in der Reha halte ich euch natürlich hier im Blog auf dem Laufenden und berichte euch von bahnbrechenden Neuigkeiten und Fortschritten!👍🏻😄

Auf diesem Blog wird es in dieser Zeit also so eine Art Reha-Tagebuch geben.😁😊

Viel Spaß beim Lesen, meine Lieben!!!!😘

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1 Jahr danach…

Guten Morgen Leute, 

heute vor einem Jahr war es soweit… mein großer, gefürchteter Tag war gekommen. Der Tag der großen Wirbelsäulen-OP! 

Um diese Zeit lag ich schon auf dem OP Tisch und hatte keine Ahnung, was in den nächsten Tagen noch alles auf mich zukommen würde.


In dieser ganzen Zeit ist eine derartig enorme Welle der Unterstützung auf mich herein gebrochen, wie noch nie zuvor. 

Heute, an diesem für mich ganz besonderen und wahnsinnig emotionalen Tag, möchte ich einen Menschen, die damals an meiner Seite waren und mir zum Teil nicht 1 Sekunde von dieser gewichen sind, ganz ganz herzlich danken!😄❤️ 

Es waren teilweise Menschen, von denen ich nicht im Traum erwartet hätte, dass sie mich so tatkräftig unterstützen.

Es waren Menschen, die zwar nicht 24 Stunden, elf Tage lang an meinem Bett gesessen und meine Hand gehalten haben, jedoch trotzdem zu jeder Tages- und Nachtzeit greifbar gewesen sind und mir ihre Schulter zum anlehnen zur Verfügung gestellt haben.❤️ 

Es waren Menschen, die mir nicht permanent gesagt haben, wie wichtig diese OP doch für mein Überleben ist , sondern sich auch einfach mal eine Viertelstunde Zeit genommen haben, um sich anzuhören, was mir Angst macht!❤️

Es waren Menschen, die mich schon Monate vor der OP in den Arm genommen und gesagt haben: „Du musst da nicht alleine durch! Ich bin bei dir! Wir schaffen das zusammen!“ ❤️ 

Es waren Menschen, die mich an die Hand genommen und mich durch die bisher schwerste Zeit in meinem Leben einfach durchgezogen haben, als würde man mit einem Laubgebläse ansetzen.❤️ 

Es waren Menschen, die mich im Krankenhaus auf die Idee brachten, eine Korsettzerstörungsparty zu feiern und dann tatsächlich einige Monate später gekommen sind, um mit mir diese zu feiern und mir dabei zu helfen, das Kapitel Skoliose endlich abschließen zu können!❤️
Es waren einfach Menschen, denen ich für ihre Unterstützung unendlich dankbar bin und, die mir unendlich viel bedeuten!❤️❤️❤️

Einige von denen, die damals mit dabei waren, werden sich in so manchen Passagen dieses Textes höchstwahrscheinlich wieder erkennen… 

Ich möchte euch noch einmal aus tiefstem Herzen danken, für das, was ihr für mich getan habt und euch wissen lassen, dass ich, wann immer ihr mal nicht weiterwisst, jederzeit auch für euch da sein werde!❤️❤️❤️❤️ 

Genauso, wie ihr es damals für mich wart!😊❤️
❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️DANKE!!!!!❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️❤️ 

Ohne euch säße ich heute höchstwahrscheinlich nicht mehr hier…
Schaut euch das Video an und lasst diese Zeit noch einmal mit mir zusammen revue passieren.😊❤️😘

„N-E-G-A-T-I-V????- Was ist das?!“

Guten Morgen Leute!

Achtung heute wird es philosophisch!😄

Vor einiger Zeit habe ich das Buch „Kann man da noch was machen?“ gelesen. Darin geht es um eine Rollstuhlfahrerin, die von ihrem Alltag mit Handicap berichtet. 

Das Buch an sich ist wirklich gut geschrieben! Allerdings habe ich, ausgehend vom Titel eine scherzhafte, humorvolle Umgangsweise mit der Behinderung erwartet. Dem war größtenteils aber nicht so…

Nein keine Angst! Das hier soll jetzt keine Buch-Rezension werden. Wahrscheinlich hängt das auch mit meiner persönlichen Lebensphilosophie zusammen, dass ich das Buch nicht so sonderlich gut finde. 

„Wie schaffst du es in deiner Situation so glücklich und positiv zu sein?“ Eine Frage und gleichzeitig ein Kompliment, dass ich immer mal wieder von Menschen in meinem Umfeld zu hören bekomme.

Ich muss gestehen, dass mir das gar nicht so sehr auffällt. Ich bin von Natur aus ein Mensch, der immer nach vorne blickt und in jeder Situation etwas Positives zu sehen versucht.😊 

Damals in der Realschule wurde ich eine Zeit lang sehr heftig gemobbt. Auf Hilfe seitens der Lehrer konnte ich lange warten… 

Ich sei ja schließlich selbst schuld. Schließlich mache ich immer meine Hausaufgaben, lerne für Arbeiten und schreibe gute Noten. Würde ich mich dem Leistungsneviau der Klasse anpassen, hätte ich auch keine Probleme. Das war die Aussage einer meiner „Pädagogen“. 

Damals hat mich das schwer getroffen und ich hatte noch lange daran zu nagen. 

Aus heutiger Sicht hat das Ganze aber doch etwas Gutes. 😄 Ich bin mir sicher, dass ich ohne diese Erfahrung von damals, heute die freundliche, herzliche Art vieler Leute am Gymnasium nicht in diesem Maße zu schätzen wüsste, wie ich es tue. 😁👍🏼❤ 

Genau dasselbe gilt auch für die OP  an der Wirbelsäule letztes Jahr. 

Das war von allen OP’s, die ich bisher hatte, die schwerste und vor allem auch psychisch belastendste Operation! Ich hatte zwar höllische Schmerzen und an einem Tag dachte ich auch, dass ich den anderen nicht mehr erleben würde, weil es mir so beschissen ging. 

Aber ich lag in meinem Bett und habe jeden Tag etwas zu lachen gefunden!😂 Und ehrlich gesagt, vermisse ich diese Zeit so gar ein wenig…

Und warum? Weil, ich da zum ersten Mal so richtig gemerkt habe, wie viele tolle Menschen ich eigentlich um mich rum habe!😊❤

Jede Lebenslage, und mag sie auch noch so schwierig oder gar ausweglos erscheinen, bringt auch immer ein positives Fünkchen mit sich. 😁👍🏼

Manchmal dauert es ein bisschen, bis man einer solchen Situation etwas Positives abgewinnen kann. Möglicherweise muss man auch etwas genauer danach suchen.😄

So jetzt aber Schluss mit dem philosophischen Geschwafel! 😂

Was ich euch damit eigentlich sagen möchte: 

„Das Glas ist halbvoll, nicht halbleer!“ 

Also macht was aus eurem Leben! Macht aus jeder Lebenslage das beste!😃

Ach ja! Und sollte es doch irgendwann einmal halbleer sein, habt für den Notfall immer eine Wasserflasche bei euch und füllt das Glas damit wieder auf!😄😄😄😄😘

Was rollt? 

Hey Freunde! 

Alles klar bei euch?

Ich weiß, dass ich hier schon lange nichts mehr geschrieben habe. Vor über vier Monaten habe ich den letzten Blogeintrag getätigt. 😊 Aber keine Sorge, bei mir rollt alles wie immer!😂
Ehrlich gesagt, passiert in letzter Zeit aber nicht gerade sehr viel… 

Ich gehe in die Schule, komme aus der Schule, sitze an meinen Hausaufgaben und lerne bis ich abends halbtot ins Bett falle!😄 Die Tage rollen sozusagen in einem Affentempo an mir vorbei. Der ganz normale Alltagswahnsinn eben!😊😄

Übermorgen in einem Monat darf ich mal wieder in meine Stammklinik einchecken. Die Mission diesmal: Die Korrektur meines  Hallux Valgus am linken Fuß. 

Danach heißt es für mich 1-2 Wochen stationärer Klinikaufenthalt, 6 Wochen Unterschenkelgips und Entlastung meines Beins. 

Die tägliche Dosis „Clexane“ (Trombosespritzen) natürlich wie immer inklusive!😄 
Ich habe praktisch einen Osterurlaub all inclusive gebucht!😂😂😂😂😂😂🐰 

Okay, das ist doch etwas Neues wie ich gerade feststelle. 

Und wenn ich genauer darüber nachdenke, gibt es da auch noch viele andere Dinge, von denen ich euch berichten kann. 

Aber ich möchte euch nach einer so langen Zeit ja nicht gleich mit Neuigkeiten überfordern.😄😊😊

Ich hoffe euch geht es gut!😘

Bis bald!

Eure Anna❤

Endlich!

Hallo Freunde,

7 Wochen. 7 Wochen sollte es dauern bis mein langersehnter Wunsch endlich in Erfüllung geht. Und dann ging plötzlich alles ganz schnell. Letzten Dienstag, also genau heute vor einer Woche war es soweit. Ich durfte mein „Moped“ abholen! 🙂

 

Ich war zusammen mit meinen Eltern wieder in Arnstadt im Marienstift, da ich einen sogenannten Hallux valgus habe. Im Klartext bedeutet das, dass mein zweiter Zeh des linken Fußes über die Großzehe „drüber hüpft“. Das Problem habe ich jetzt schon relativ lange. Eigentlich kann ich mich gar nicht mehr daran erinnern, dass ich den jemals nicht gehabt habe. 🙂

Konsiquenz daraus ist jetzt jedenfalls, dass der Fuß operiert werden muss.

Es wird ein Stück Knochen aus dem Zehgelenk entnommen und ein anderes Stück Knochen aus meinem Wadenbein dort an dieser Stelle wieder eingesetzt. Dann wird der Zeh mit Hilfe einer kleinen Platte in dieser korrigierten Position gehalten. Schlussendlich wird dann noch eine Sehne am Fuß verlängert, um ein gutes Endergebnis zu erreichen.

Klingt eklig, ist es wahrscheinlich auch. Aber beruhigend zu wissen ist, dass meine Lieblingsärztin den Eingriff diesmal wieder durchführen wird. Also alles nur halb so schlimm. 🙂 Nach der OP heißt es dann 6 Wochen Gips und eine damit verbundene 6 wöchige Entlastung des linken Fußes. Das volle Programm eben. Hatte ich schon lange nicht mehr… Aber was soll’s… Krankenhaus all inclusive, damit habe ich ja schon Erfahrung! 🙂

Als wir dann aus der Klinik wieder raus gekommen sind, bekamen wir einen Anruf, dass mein Rollstuhlzuggerät da ist. Problem nur: Wir hatten auf dem Weg nach Arnstadt eine Autopanne und mussten deswegen mit einem kleinen Ersatzwagen weiterfahren. Dch schon den Rolli mussten wir in 1000 Einzelteile zerlegen, um ihn überhaupt ins Auto zu bekommen. Wie also sollten wir das Rollstuhlzuggerät noch mit rein kriegen?! Der Vertreiber des Handbikes meinte: „Alles kein Problem! Wird schon passen!“ Also schnell hin und das Bike in unser tiefgelegtes Mietauto eingelanden. 🙂

 

Das war wohl die längste Fahrt nach Arnstadt, die ich je erlebt habe! Was sonst nur knapp 1,5 Stunden dauert entpuppte sich diesmal als Tagesausflug. Aber egal!

 

Das Rollstuhlzuggerät ist einfach der Hammer!!! 😀


 

Zeitungsartikel zum Handbike

Hallo meine lieben Freunde,

nachdem ich vor ein paar Wochen von einer Redakteuerin der AA („Allgemeiner Anzeiger“) zum Thema Handbike interviewt wurde, bin ich gestern mit meinem Spendenaufruf in der Zeitung erschienen! 🙂 Daraufhin ist etwas unglaublich Tolles passiert. Als ich vorhin aus der Schule kam, befanden sich auf dem Konto schon 450 € mehr als gestern und die Tage und Wochen davor. Das ist  unglaublich und wernn das so weitergeht, rückt der Traum vom eigenen Handbike für mich vielleicht bald doch noch in greifbare Nähe. 🙂 Ich bin überwältigt von der großen Welle der Unterstützung und möchte mich auf diesem Weg ganz herzlich bei den bisherigen Unterstützern bedanken! 🙂 Ihr seid ganz toll und ich bin euch unendlich dankbar! :-*

Mit genau solchen Menschen, wie euch bekommen wir auch noch den Rest der benötigten Summe zusammen. Da bin ich mir ganz sicher!!!!! 🙂 😀

 

Den Artikel könnt ihr hier lesen:

http://www.meinanzeiger.de/nordhausen/leute/ein-handbike-fuer-anna-17-jaehrige-schuelerin-aus-nordhausen-sucht-unterstuetzer-d62736.html

Sommerferien ade

Hallo Leute,

am Donnerstag ging die Schule endlich wieder los. 🙂 Die 11. Klasse wartete auf mich. Ab jetzt Unterricht im Kurssystem, neuer Stundenplan und neue Bücher. Das volle Programm eben. 🙂 Gleichzeitig war ich am Donnerstag das erste Mal seit 3 Monaten wieder den ganzen Tag in der Schule. Nach der OP hatte ich ja immer nur 1-2 Stunden am Unterricht teilgenommen.

Und ich muss schon sagen, das war erstmal so richtig anstrengend nach so einer langen Zeit.. Aber ich freue mich riesig endlich wieder loslegen zu dürfen. Auch, wenn ich mit dieser Einstellung wahrscheinlich nicht viele Gleichgesinnte finde, aber ich hasse Ferien. In der 1. Ferienwoche habe ich schon alles für die 11. Klasse fertig gehabt, hätte eigentlich schon gleich wieder in die Schule gehen können. In der 2. Woche fing dann das ganz große Langweilen an… Ich bin ein Workaholic durch und durch. 🙂

Ich bin froh, wieder in der Schule zu sein. 🙂